Verabschiedung der Tertiarschwestern

Am 21. Juni werden die Kalterer Tertiarschwestern von der Pfarrgemeinde bei der hl. Messe um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche verabschiedet.

Nach einer Tätigkeit von 303 Jahren (1723-2026) geht eine Ära der Schulschwestern von Kaltern zu Ende. Nachdem sich zu Beginn des 18. Jh. eine Drittordensgemeinschaft nach dem Vorbild von Maria Hueber mit dem Ziel unter anderem Mädchen die Schulbildung zu ermöglichen gegründet hatte, konnte ein Ansitz in Mitterdorf bezogen werden. Dort begann man mit Nähunterricht und 1730 mit dem eigentlichen Unterricht.
Viele Kaltererinnen haben im heutigen Haus St. Elisabeth die Schule besucht oder auch Nähen gelernt. Bis 1986 waren die Schwestern im Schuldienst tätig. Sr. Carmen und Sr. Maria Antonia sind vielen noch bekannt.

Heute sind viele der noch sieben Schwestern weit über die 90 Jahre alt.
Ihre Aufgaben heute konzentrieren sich auf das Gebet, die Erledigung der täglich anfallenden Aufgaben in der Gemeinschaft, den Kommuniondienst in der Pfarrkirche, die Pflege der Gedächtnisstätte der Maria von Mörl, aber größtenteils die Pflege ihrer Mitschwestern.

Der Nachwuchs an Schwestern in Südtirol fehlt, so hat sie die Provinzleitung entschlossen das Kloster zu veräußern. Die Schwestern werden ins Mutterhaus nach Brixen oder ins Kloster nach Bozen ziehen.

Wir Kalterer sagen Vergelts´Gott für 300 Jahre Dienst am Nächsten!
Liebe Schwestern, Ihr werdet uns fehlen!

Diesen Beitrag teilen:
lg md sm xs