Kirchen in Kaltern

St. Katharina in Mitterdorf

Patrozinium: 25. November

Die Kirche hatte einen spätromanischen Vorgängerbau, der heute verschwunden ist. Einheitlicher Neubau des 15. Jh. Im Chor Fresko (Marientod) um 1400. Agnes von Werdenberg, die Witwe des Heinrich von Rottenburg, stiftete das Fresko am Seitenaltar. Eingewölbt wurde die Kirche von Bauleuten aus dem Comoseegebiet 1517.

 

   

St. Anton

Patrozinium: 17. Jänner

Die ältesten Teile der Kirche stecken im Turm (13.Jh.) und in den Langhausmauern.. Um 1430 kam der gotische Polygonchor hinzu. Die einheitliche Freskierung des Chors von 1472 wurde durch die beiden in Bozen arbeitenden Maler Bernhard und Jakob ausgeführt. Auch der große Christophorus an der  Südfassade ist ein Werk dieser Malergruppe.

 

   

St. Rochus in Pfuß

Patrozinium: 16.  August

Der Bau wurde um 1516 als Votivkapelle für die Abwendung einer Pestepidemie errichtet.Die Wandmalereien an der Fassade und im Innern stammen aus der Erbauungszeit. An einem Relief im Innern befindet sich die älteste reliefierte Darstellung des Kalterer Gemeindewappens (Kupferkessel).

 

   

St. Nikolaus

Patrozinium: 6. Dezember

 Kernbau aus dem 13. Jh. (spätromanische Quadermauerwerk am Turmuntergeschoss und an der Westmauer). Um 1520 wurde ein Neubau von Bauleuten aus Como aufgeführt und eingewölbt. Gewölbebemalung von Bartlmä Dill Riemenschneider, Sohn des Tilman Riemenschneider. Seit 1733 Marienwallfahrt.  

St. Vigil in Altenburg

Patrozinium: 26. Juni

 Die dem Diözesanpatron Vigilius von Trient geweihte Kirche ist ein einheitlicher Neubau von 1491, 1497 wurde das Gewölbe eingezogen. Der Turm gehört dem 14. Jh. an, an seiner Nordseite sind Reste eines Christophorusbildes von 1360/80 erhalten, das Kummernusbild an der Westseite entstand um 1420.  

Ruine St. Peter in Altenburg

Patrozinium: 29. Juni

Die Kirchenruine reicht in das 6. Jh. zurück. Die Bauform erinnert an Kirchenbauten in Aquileia und Mailand. Bei Grabungen konnte die alte Lage des Altares und der Reliquienkammer ermittelt werden. Eine der ältesten Kirchen Südtirols. Mit der Schließung der Kirche 1782 begann der Verfall.

 

   

Kirche St. Josef am See

Patrozinium: 19. März

Die Josefskirche wurde um 1700 aufgeführt. Die bauliche Form des wenig eingezogenen Chorraumes mit geradem Abschluss tritt hier ab der Mitte des 17. Jh. häufig auf, der Grundriss dürfte auf einen Entwurf des Baumeister Delai zurückgehen. Von der Ausstattung ist der Hochaltar zu nennen, ein Marmoraufbau mit Gipsstein- und Holzskulpturen.

 

   

Kirche St. Leonhard in Unterplanitzing

Patrozinium: 6. November

Die spätromanische Rotunde war wohl an ein mittelalterliches Pilgerhospiz angefügt. An den Fresken im Innern ist zu Füßen des hl. Leonhard mit der Kette das Wappen der Heren von Fuchs erkennbar. Um 1420 war es zu einem Neubau der Kirche gekommen. Die Ausstattung stammt aus der Bozner Grabeskirche.  

Turm in Unterplanitzing

 Der mittelalterliche Wohnturm steckt in einer lang gezogenen Häusergruppe und schaut über das Dach des im Westen angebauten schmalen Hausteiles vor. Der Turm war 1739 im Besitz der Herren Fuchs von Fuchsenberg.

Kirche St. Johannes der Täufer in Oberplanitzing

Patrozinium: 24. Juni

 Die Baudaten sind an der Kirche selbst angeschrieben. Die Jahreszahl 1581 findet sich am Schlussstein des Chores, 1586 am Südeingang. Der Chor der Kirche wurde in gotisch-renais-sancehaften Mischformen errichtet. Der Hochaltar birgt ein Altarblatt des Malers Johann Degler aus Villnöss, eine Stiftung des Tegernseer Abtes Petrus von Guetrather.  

Franziskanerkirche - Kloster

Festtage:
Hl. Antonius von Padua: 13. Juni
Hl. Franz von Assisi: 4. Oktober

Die ersten Franziskaner kamen noch zu Lebzeiten des heiligen Franziskus, vermutlich 1221, nach Bozen. Im Rahmen der Reformbewegung von Bernardin von Siena ist eine zweite Ausbreitungswelle der Franziskaner festzustellen.

In diesem Zusammenhang ist die Klostergründung von Kaltern zu sehen. Claudia de Medici, Landesfürstin von Tirol und Fördererin der franziskanischen Bewegung, gab 1630 den Franziskanern die Ruine der Rottenburg, die zu Beginn des 15. Jahrhunderts zerstört worden war, und Teile des Gartenareals für die Errichtung von Kirche und Kloster. 

Am Beginn des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche auf den heutigen Stand erweitert. Große Bedeutung für die Frömmigkeit hat das Gnadenbild des Hl. Antonius von Padua auf dem rechten Seitenaltar. Der Antoniuszyklus im Kreuzgang wurde 1721 von Matthias Pußjäger gemalt.

 

   

Kloster und Kirche der Terziarschwerstern

Patrozinium: 8. Dezember

Die Gründung des Klosters der Terziarschwestern ab 1714 zählt zu den ersten des von Maria Hueber in Brixen gegründeten Ordens. Das Wandbild über dem Klostereingang zeigt weibliche Heilige des Franziskanischen Ordens. Im Innern wurde der Bau im 19. Jh. Umgestaltet, dabei aufgestockt. Hier lebee die stigmatisierte Mystikerin Maria von Mörl von 1841 bis 1868.

Der nüchterne Bau ist im Typus mit der Kalterer Franziskanerkirche vergleichbar. Aus der Erbauungszeit um 1734 hat sich in der Ausstattung nichts mehr erhalten. Das Hochaltarbild und die Kreuzwegstationen malte der Schlesier Carl Hendrici.  

Heiligkreuzkirche am Kalvarienberg

Patrozinium: 14. September

Die Kirche zum Hl. Kreuz wurde um 1720 errichtet. Planung und Ausführung der Anlage erfolgt vermutlich durch den Bozner Baumeister Josef Delai. Auftraggeber des Baues waren Stephan Ignaz Sepp von Seppenburg und sein Vetter Joseph von Unterrichter. Die Kalvarienbergkirche befindet sich auch heute noch in Privatbesitz.  

Kalvarienberg

Die 1680 erstmals bezeugte Kalvarienberganlage ist etwas älter als die am Ende des Passionsweges errichtete Heiligkreuzkirche. Acht Kapellen mit interessanten und eigenwilligen Zentralbauformen beinhalten Skulpturen, die das Leiden Christi darstellen. Ebenfalls 1680 genannt wurde die neben der Heiligkreuzkirche befindliche Einsiedelei.

Kirche auf der Mendel - St. Klaus von der Flüe

Patrozinium: 25. September

Geöffnet: Juli und August

SONNTAGSGRUSS (Pfarrbrief) 12.-18.11.2018

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Aktuelles

Vorankündigung:
Am Freitag, 23. November, findet um 19.00 Uhr in der Kirche im Jesuheim in Girlan ein Gebet...